Animal Crossing – Let’s Go To The City
Mein erster Bericht handelt von der 3. Fortsetzung des Knuddelspiels Animal Crossing, Let’s Go To The City. Die Lebenssimulaton ergibt überhaupt keinen Sinn, was nichts Ungewöhnliches ist, die komplett fehlende Story ist mehr oder weniger einzigartig.
Wie in den Vorgängern für den GameCube und die Nintendo DS, beginnt das Spiel mit einer heiteren Fragerunde im Bus in Egoperspektive, bei der Dein Aussehen sowie Name und Geschlecht generiert werden. In der Stadt angekommen steigst Du nun aus und siehst dich endlich selbst.
Nach eine
m netten Smalltalk mit dem Bürgermeister in Form einer Schildkröte kommt ein fieser Waschbär namens Tom Nook um die Ecke, der Dir ein Haus aufschwatzt und erst im Nachhinein erzählt, dass Du nun einen immensen Schuldenberg aufgebaut hast und diesen doch bitte abbezahlen sollst.
Hierbei hast Du freie Wahl über den Zeitpunkt der Abzahlung, die Höhe der Raten und überhaupt interessiert es keinen, ob du überhaupt irgendwann Deine Schulden bezahlst. Vorher wirst Du erst noch zum Aushilfsmännchen des Waschbären degradiert, der übrigens der Ladenbesitzer Deines neuen Wohnortes ist.
Dieser Job dient als Art Tutorial für Dich, Dir wird das Überbringen von Geschenken, das Schreiben von Briefen und indirekt sogar das Gießen beigebracht. Oder wer würde nicht eine Gießkanne benutzen, die Du laut Waschbär Tom Nook NIEMALS benutzen darfst sondern nur irgendeinem Elefanten in deiner Kleinstadt schicken sollst.
Das Prinzip ist einfach. Du bist der neue Bewohner der Stadt, lernst die anderen Leute kennen, freundest Dich mit ihnen an oder ignorierst sie einfach, so dass sie ausziehen und im Gegenzug jemand Anderes zuzieht. Um Deinen Kredit abzubezahlen und ein größeres Haus zu bekommen, kannst du angeln und auf Käfer und Fossilsuche gehen und die gefunden Schätze gegen ein paar Sternis in Nooks Laden verhökern.
Die größte Neuerung des Spiels ist die Großstadt, in der Du beispielsweise Designerklamotte kaufen oder Deinen Look ändern kannst. Nach Wunsch kannst Du auch mit dem Gesicht deines Wii-Miis rumlaufen, so dass Du als Miniaturversion Deines Selbst mit Tieren reden kannst. Das etwas absurde an dem Busfahren in die neue Großstadt ist, dass keine Straße in Deine Kleinstadt hinein oder rausführt und der Bus sich somit entweder durch eine 3 Meter hohe Dreckschicht bohrt oder darüber fliegt.
Des Weiteren kannst Du deine Freunde, die auch Animal Crossing LGTTC erworben haben, einladen oder besuchen und über die neue Erweiterung Wii-Speak, die in der etwas preislastigeren Version vorhanden ist, mit diesen reden.
Da bis auf den Stadtbesuch und Wiispeak sonst keine gravierenden Änderungen vorgenommen wurden, besteht die Möglichkeit dass Du deine Stadt von dem DS Vorgänger Wild World auf die Wii laden und dort einfach weiter spielen kannst.
Obwohl das Spiel absolut absurd klingt und ohne Frage auch ist, hat es einen totalen Suchtfaktor. Man will unbedingt ein riesiges Haus mit tollen Möbeln vorzeigen können, das Museum mit seinem Sammelsorium aus Fischen und Käfern füllen und entwickelt sogar Zuneigungen zu manchen Charakteren, die in dem Spiel herumlaufen, andere wider rum versucht man durch gelegentliches Schlagen mit einer Schaufel endlich aus der Stadt zu vertreiben.
Zwar hätte man sich mehr Erweiterungen als virtuelles Busfahren und Voicechatting mit Freunden gewünscht, dennoch macht es wahnsinnig viel Spaß und lässt einen richtig entspannen, ohne dabei den Zwang zu haben, noch bis zum Levelboss zu kommen oder zum nächsten Speicherpunkt zu hetzten.
Preis: 46,95 €
Mit Wii-Speak 63,95
(Preisinformation von amazon.de)
Bilder sind mit ihren Quellen verlinkt.




Yohoho sally, mal ganz erhlich für deinen ersten Bericht, finde ich das ganze schon echt gut.
Kann erhlich nichts kritisieren auf den ersten Blick,hast dich wie du gesagt hast recht umgangssprachlich gehalten und der text war sehr gut zu lesen.
Also wie gesagt Hut ab vor dem ersten Bericht freue mich schon auf neue.